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Camillas kinderfreundlicher Skiurlaub

Schneebedeckte Bergspitzen so weit das Auge reicht, fantastische Schneeverhältnisse und eine ruhige Zeit auf dem norwegischen Fjell; das perfekte Winterabenteuer weit weg vom Trubel des Alltags und dem mitunter langweiligen Winterwetter. Diese Gedanken gingen Camilla Swartz Primdahl, Mitgründerin von Landfolk und ihrem Mann Stefan durch den Kopf, als sie von Freunden Mitte Januar auf einen Skiurlaub in Norwegen eingeladen wurden. Auf der Reise sollten sie ihre beiden Kinder Anker (6) und Nellie (3) begleiten. Lese den Artikel, sammle Inspiration für Deinen eigenen Familienurlaub auf Skiern und schreib Dir das Beste von Camillas Packliste ab.

Schon als Kind ist Camilla gerne Ski gefahren und deshalb zögerte sie nicht, als das befreundete Paar sie fragte, ob sie an einem gemeinsamen Skiurlaub in Norwegen Interesse hätten. Ihr Mann Stefan ist hingegen nicht mit Skiferien aufgewachsen, war aber trotzdem bereit mitzufahren. Denn mit zwei fordernden Jobs – Camilla ist Head of Brand & Marketing bei Landfolk, während Stefan als Konsulent arbeitet – ist eine Pause vom hektischen Alltag, in der man Zeit mit seiner Familie verbringen und zusammen besondere Erlebnisse teilen kann, sehr geschätzt.

På vej

Wie war eure Reise von Aarhus nach Hovden?

Zunächst sind wir nach Hirtshals gefahren, wo wir uns mit unseren Freunden, die in Aalborg wohnen, getroffen haben. Zusammen haben wir dann die direkte Fähre nach Larvik in Norwegen genommen. Die Überfahrt hat nur vier Stunden gedauert und war ein tolles Erlebnis. Die Kinder spielten und spielten und hatten so einen richtig guten Start in den Urlaub. Wir hatten natürlich Snacks für unterwegs und Butterbrote eingepackt. Auf der Fähre kauften wir aber auch Pommes für die Kinder.

Als wir in Larvik angekommen waren, fuhren wir in Richtung “Hovden Alpinsenter” weiter. Es war schon fast dunkel, als wir von der Fähre runterfuhren und die Fahrt zu unserem Zielort dauerte insgesamt noch 3,5 Stunden. Auf dem Weg zu unserer Ferienwohnung aßen wir in bestem Roadtrip-Stil bei McDonald’s zu Abend. Es lag viel Schnee, aber die Straßen waren sehr gut geräumt und wir hatten natürlich Winterreifen drauf. Darüber hinaus hatten wir Schneeketten im Kofferraum. Als wir an unserer Ferienwohnung, die in einer echten norwegischen Fjellhütte lag, ankamen, schliefen die Kinder schon fest. Es war sehr einfach, den Schlüssel in der Schlüsselbox zu finden, weshalb wir schnell in die Hütte kamen und die Betten beziehen konnten. Zum Glück hatte unser Gastgeber schon vorgeheizt, weshalb es überhaupt nicht kalt war, als wir ankamen.

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Was war das Wichtigste für euch, als ihr euer Ferienhaus in Norwegen ausgewählt habt?

Das die Hütte nahe am Skigebiet lag, es genug Platz für alle Reisenden gab und es ein gemütliches Wohnzimmer gab, in dem wir uns gemeinsam ausruhen konnten.

Hier findest Du das Skigebiet, das am besten zu euch passt.

Welche drei Dinge habt ihr an eurer Ferienhütte am meisten geschätzt?

Es gab dort ein besonders großes Sofa, auf dem wir es uns am Abend gemeinsam gemütlich machen konnten. Dazu gab es Hochbetten für die Kids, in denen sie auch spielen und Höhlen bauen konnten. Die unmittelbare Nähe zu den Langlaufloipen mit Ski-in / Ski-out war auch ein großes Highlight.

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Kiddies auf Skiern

Wie habt ihr euch auf euren Skiurlaub vorbereitet?

Wir haben Skier und Skipässe bereits vorab über die Webseite des Hovden Alpinsenters bestellt. Dies bedeutete natürlich, dass man das Gewicht, die Körpergröße und die Schuhgröße der gesamten Familie ermitteln musste. Die Mühe hatte sich total gelohnt, denn so waren schon am ersten Skitag superschnell und einfach auf der Piste!

Unser Gastgeber hatte uns schon im Voraus viele Infos über unsere Unterkunft zukommen lassen, damit wir nicht mehr als überhaupt notwendig einpacken mussten. Die Küche war voll ausgestattet – es gab sogar einen Sandwich-Toaster – weshalb wir nur Lebensmittel mitbrachten.

Große und kleine Familienmitglieder haben unterschiedliche Bedürfnisse, wenn man einen aktiven Urlaub unternimmt. Hast Du Tipps dazu, wie die gesamte Familie den Urlaub so richtig genießen kann?

Leider war es nicht möglich, in den ersten Tagen nach unserer Ankunft einen Kinderskikurs zu buchen, was wahrscheinlich daran liegt, dass der Januar nicht in der Hochsaison liegt. Anstelle des Skikurses buchten wir zwei 90-minütige Privatstunden bei einem Skilehrer für die “großen” Jungs, was sich durchaus bezahlt machte: Schon am nächsten Tag konnten beide Jungs eine grüne Piste herunterfahren und ich bin mir sehr sicher, dass wir dadurch, dass ein anderer Erwachsener und nicht wir Eltern den Jungs das Skifahren beibrachten, einige Konflikte sparen konnten. Einen Kinderskikurs oder Privatunterricht würde ich deshalb jederzeit empfehlen.

So konnte einer von uns ein paar tolle Abfahrten genießen, während der andere mit unserer Kleinsten den Schnee genossen hat. Wir haben uns also damit abgewechselt, mit unserer Dreijährigen Ski zu fahren. Die ersten beiden Tage waren für sie sehr herausfordernd und sie hatte ein paar kürzere Tage auf der Piste als die anderen Kinder. Es war wirklich gut, dass die Hütte so nahe an der Piste lag! Einer von uns konnte so mit ihr zurück ins Ferienhaus fahren und es sich dort gemütlich machen, während der andere mit unserem Großen auf der Piste blieb.

Wir waren mit unserer Tochter richtig viel auf der Kinderpiste. Hier konnte man mithilfe eines Zauberteppichs, eines bodennahen Rollbandes für die Kleinsten, auf den Berg hinauffahren, wo man dann zwischen zwei kleinen Pisten wählen konnte. Auf der einen war eine Slalom-Bahn mit Tieren und verschiedenen Farben, weshalb die Kinder besonders viel Spaß hatten.

Volle Fahrt

Wie verliefen eure Tage?

Die Pisten haben um 09.30 Uhr aufgemacht, weshalb wir typisch zwischen halb zehn und zehn Uhr dahin aufgebrochen sind. Je früher man an der Piste ankam, desto kälter war es, weshalb es für uns in Ordnung war, bis um zehn Uhr zu warten. An der Piste angekommen, sind wir bis zum Mittagessen Ski gefahren. Wir hatten eine Kühltasche mit zum Speiseraum des Hovden Alpinsenters gebracht, denn hier waren Tische und Stühle, wo man mitgebrachtes Essen verzehren durfte. Wir hatten Brot und verschiedenen Brotbelag mit. So brauchten wir morgens keine Stullen zu schmieren.

Nach dem Mittagessen fuhren wir Ski, bis die Pisten geschlossen wurden. Dies war immer gegen 16 Uhr. Sobald wir unsere sieben Sachen ins Auto gepackt hatten, sind wir zurück zum Haus gefahren. Im Flur gab es eine Fußbodenheizung, wo unsere Stiefel und Wintersachen bis zum nächsten Tag trocknen konnten. Den Nachmittag verbrachten wir bei warmem Kakao. Die Kinder spielten oder sahen Zeichentrickfilme, während wir das Abendessen vorbereiteten. Es war toll, dass wir die praktischen Aufgaben unter mehreren Erwachsenen verteilen konnten.

Es hat mich überrascht, dass die Kinder am Abend nicht müder waren. Sie sind sogar zur gleichen Zeit ins Bett gegangen wie zu Hause! Besonders gemütlich war, dass die großen Jungs sich das Hochbett geteilt haben. Nachdem die Kids ins Bett gebracht wurden, konnten wir Erwachsene es uns bequem machen und miteinander reden. Dafür hatten wir tagsüber auf der Piste kaum Zeit. An zwei Tagen während unseres Aufenthalts waren die Pisten bis spät abends geöffnet und mit Flutlicht beleuchtet und hier fuhren zwei von uns Erwachsenen dann noch einmal los.

Familienzeit

Was habt ihr in eurem Urlaub unternommen, wozu ihr normalerweise keine Zeit habt?

Alleine, dass wir alle von morgens bis abends zusammen waren, war wirklich schön. Und ich liebte es, mit meinem Großen ein paar lange grüne Pisten herunterfahren zu können. Dies konnten wir am dritten und vierten Tag unseres Aufenthalts machen, als er wirklich den Dreh raus hatte. Es war ein fantastisches Gefühl, mit ihm die Piste herunter zu sausen und zu sehen, wie er vor Glück strahlte, als wir unten angekommen waren.

Wohin zieht es euch auf eurer nächsten Reise?

Tatsächlich führt uns unsere nächste Reise zurück nach Norwegen. Ich habe meinem Mann nämlich ein verlängertes Wochenende im Eggedal im März geschenkt. Hier wollen wir es mit Skilanglauf versuchen. Ich freue mich wie ein Schneekönig, denn ich habe mich noch nie mit Langlauf versucht und wir werden ohne Kinder losfahren. Wir haben noch nie zuvor eine Auslandsreise ohne unsere Kids unternommen. Eigentlich sind wir davon begeistert, unseren Sommerurlaub in Dänemark zu verbringen, aber es sind in der letzten Zeit so viele tolle schwedische Holzhäuschen (“Stugor”) auf Landfolk veröffentlicht worden, die ich gerne erleben möchte. Vielleicht steht dann doch ein Sommerurlaub in Schweden an!

In der Hütte

Packliste

Was nimmt man in den Skiurlaub mit Kindern mit? Euer Winterabenteuer auf dem Fjell wird noch besser, wenn ihr an die wichtigsten Dinge denkt. Damit ihr schnell und einfach packen könnt, hat Camilla ihre Packliste mit uns geteilt – Abschreiben ist natürlich erlaubt!

Für den Aufenthalt

  • Skihosen und -jacken für die Erwachsenen
  • Skioveralls für die Kinder
  • Skistrümpfe (zwei Paar für die Kinder)
  • Wollunterwäsche (ein Set für jedes Familienmitglied)
  • Schalkragen oder Schlauchschal
  • Dünne Mütze für unter den Helm
  • Fäustlinge
  • Skibrille (wir haben unsere nur bei Schneefall gebraucht)
  • Unterwäsche und ein Set normale Kleidung
  • Kulturtasche
  • Handtücher
  • Badekleidung für die Kinder - falls sie überhaupt nicht Lust auf Skifahren hatten (was bei uns nicht der Fall war)
  • Termoskanne für Kaffe oder Kakao zum Mitnehmen
  • Kühltasche
  • Spielzeug (wir hatten Konstruktionsspielzeug, Papier und Farbstifte, Pokémon-Karten und Figuren mit in den Urlaub)
  • Bücher (hauptsächlich Gutenachtgeschichten für die Kinder)
  • Winterstiefel (um im Schnee zu spielen)
  • Tolle Brettspiele und Kartenspiele z. B. Partners und Uno

Hier kannst Du unseren Artikel zu 7 Insider-Tipps für Deinen Skiurlaub in Norwegen lesen.

Für die Autofahrt

  • Spielzeug
  • Bücher
  • Snacks
  • Federbett
  • Musik
  • Pass
  • Schneeketten

In einer Kühlbox, die im Auto angeschlossen war, hatten wir Essen für alle Tage unseres Aufenthalts dabei. So mussten wir nicht auf dem Hinweg einkaufen.

Guro Sofie Ulsaker Nordahl
Geschrieben von Guro Sofie Ulsaker NordahlFebruar 2024
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Landfolk A/S · Bülowsgade 68, 3 tv · 8000 Aarhus C · Dänemark · USt-IdNr. DK42074640